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Vom 6. bis 8. Juni gärte das Mittelalter im Volksgarten in Mengede.
Zahlreiche Gruppen hielten Heerlager im Volksgarten. Ganz nach alter Vorväter Sitte gewandet und im Brauchtum unterwegs bauten sie ihre Zelte auf und ließen das Mittelalter leben. Trotz eines Wolkenbruchs am späten Samstag Nachmittag waren Stimmung und Zuspruch des ersten „Mengeder mittelalterlich Gaudium“ über die drei Tage bestens. Dem trugen nicht nur die Schausteller zu, die mit ihren Angeboten an Lederwaren, Schmiedeerzeugnissen, Bratwurst, Bier und Beerenweinen zum Teil vorzügliche Qualität an eigenen Erzeugnissen feil boten. Auch das kurzweilige und gut abgestimmte Rahmenprogramm sorgte dafür, dass drei Tage lang opulente Abwechslung stattfand.

So musste Bruno Wisbar, sonst Bezirksbürgermeister nunmehr aber Vogt zu Mengede, mit parlamentarischem Geschick einstürmenden Wikingerhorden Einhalt ge- und Lagerstatt anbieten. Überhaupt ging’s deftig zu. Wenn die Landknechte in der Taverne zu laut rumorten, gingen die Weiber – pardon die mittelalterlichen Damen – ohne allzu langes fackeln auch schon einmal mit der Schöpfkelle dazwischen.
Die Ausrichter des Gaudiums, die freie Ritterschaft zu Dortmund und Herne, verstanden es auch mit dem Tageslicht zu spielen. So hatten mit der Dämmerung Fackeltänzer ihre perfekte Lichtverhältnisse für ihre fulminante Show. Das Gaudium war das erste von vielen, die noch folgen sollen. In diese Richtung ging auch die Resonanz unter den Besuchern und Beteiligten, die den Organisatoren hohes Lob für deren Erstlingsfest zollten.
Weitere Informationen:
www.ritterschaft.info/startseite/index.html
Reiche Bilderlust zum Gaudium gibt’s unter: www.gallery.apwolf-foto.de
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